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ADHS & Geld: Was wir wissen – und was noch nicht

Frau steht vor einer Tafel mit mathematischen Formeln

Es ist schon ein ziemlich absurder Widerspruch: Da kann man beruflich mit Zahlen umgehen, Verträge verstehen und anderen Menschen vernünftige Finanzentscheidungen erklären. Und trotzdem liegt da zu Hause dieser Stapel Rechnungen. Seit Tagen ungeöffnet.

Nicht, weil wir nicht wissen, was eine Rechnung ist. Oder weil das Geld fehlt. Sondern weil zwischen „Ich müsste mal“ und „Ich habe es schnell erledigt“ ein erstaunlich tiefer Graben liegen kann.

Das ist nur ein Beispiel. Der Graben kann auch ganz woanders liegen. Entscheidend ist: Dieser Graben ist real.

Hier bei ADHCash treffen langjährige Erfahrung in der Finanzwelt (die eine Nina), frisch erworbenes Investment-Know-how (die andere Nina) und vor allem eigene ADHS-Erfahrung (beide Ninas) aufeinander.

Denn es gehört zu unseren unangenehmsten Erkenntnissen, dass Finanzwissen allein erstaunlich schlecht davor schützt, an den eigenen Finanzaufgaben zu verzweifeln.

Aber was hat das mit ADHS zu tun?

Nun wäre es natürlich ziemlich einfach, alles auf ADHS zu schieben, jetzt, wo wir die Diagnose haben und sie so vieles erklärt. Rechnung vergessen? Nicht meine Schuld. Spontan etwas Unsinniges gekauft? Danke, ADHS. Seit drei Jahren fest entschlossen, sich endlich um die Altersvorsorge zu kümmern und es noch immer nicht gemacht? Grüße gehen raus an … ADHS.

Aber so einfach ist es leider nicht.

Nicht jede ungeöffnete Rechnung ist ein Symptom. Nicht jeder Impulskauf hat mit ADHS zu tun. Und nicht jedes Finanzproblem lässt sich mit ein paar exekutiven Funktionen erklären.

Trotzdem wäre es genauso falsch, den Zusammenhang komplett zu ignorieren. Denn der Umgang mit Geld verlangt nun mal genau die Fähigkeiten, die bei ADHS nicht immer zuverlässig abrufbar sind: einfach anfangen, sinnvolle Prioritäten setzen, Impulse unterbrechen und Entscheidungen treffen, von denen wir heute nichts haben, weil sich der Nutzen erst viel später zeigt.

Aber was sagt die Wissenschaft? Gibt es plausible Erklärungen und belastbare Zusammenhänge? Oder klingt manches nur so logisch, weil wir es gerne glauben möchten?

Die ehrliche Antwort: Es gibt einfach noch keine genaue Antwort.

Kurz gesagt

Es gibt einige Studien, die Zusammenhänge zwischen ADHS und Schwierigkeiten bei finanziellen Entscheidungen untersuchen. In den untersuchten Gruppen berichteten Erwachsene mit ADHS unter anderem häufiger von Impulskäufen sowie von spontanen oder vermeidenden Entscheidungsstilen. In standardisierten Aufgaben zeigten sich außerdem Unterschiede bei bestimmten finanziellen Kompetenzen und bei Entscheidungen mit langfristigen Folgen.

Das bedeutet zwar nicht, dass Menschen mit ADHS grundsätzlich schlecht mit Geld umgehen. Die Studien beschreiben Gruppen, beweisen keine einfache Ursache und liefern uns auch kein wissenschaftlich geprüftes ADHS-Finanzsystem. (Schade eigentlich.)

Aber es genügt, um zu wissen, dass ADHS als besondere Herausforderung bei Geldfragen ernst genommen werden sollte.

Warum Geld bei ADHS ein eigenes Thema verdient (oder umgekehrt)

Eine Rechnung zu bezahlen klingt erst einmal nicht besonders komplex. Brief (oder Mail) auf, Betrag überweisen, fertig.

In der Praxis aber ist es viel mehr als das: Der Brief muss geöffnet werden. Dann müssen wir verstehen, worum es geht, die Fälligkeit erfassen, das Onlinebanking öffnen, den Kontostand prüfen, die Überweisung ausführen und später auch noch wissen, ob wir diesen Vorgang wirklich erledigt haben oder ob wir doch nur wieder sehr intensiv darüber nachgedacht haben.

Plötzlich ist „Rechnung bezahlen“ also kein einfacher Vorgang mehr, sondern eine lange Kette aus kleinen Schritten, Übergängen und Entscheidungen. Und jeder einzelne Schritt davon bietet eine hervorragende Gelegenheit, den Faden zu verlieren.

Auch bei langfristigen Finanzthemen wird es nicht unbedingt besser. Sparen, Altersvorsorge oder Versicherungen verlangen Aufmerksamkeit, Entscheidungen und Papierkram. Heute! Die Belohnung dafür liegt dagegen Wochen, Jahre oder gar Jahrzehnte entfernt. Wo ist da der Spaß?

Dass das für ein Gehirn, das tendenziell eher auf unmittelbare Belohnungen steht, nicht gerade zu den attraktivsten Angeboten zählt, liegt auf der Hand.

Dabei tickt jeder Mensch anders. Während die einen ihre Rechnungen aus dem Blick verlieren, haben andere ihre Konten perfekt im Griff, schieben aber die Altersvorsorge seit Jahren vor sich her. Wieder andere haben ihr Geld so sehr unter Kontrolle, dass ihnen jede Ausgabe enormen Stress bereitet.

Der Graben verläuft eben nicht überall gleich. Deshalb wollen wir bei ADHCash herausfinden, was an welcher Stelle hilft: eine Brücke, ein vernünftiger Umweg oder zunächst nur ein nächster Schritt, der nicht mehr ganz so verdammt groß ist.

Was die Forschung bisher zeigt

So, jetzt wird es wissenschaftlich.

Wobei wir gleich dazusagen müssen: Die Forschung zu ADHS und persönlichen Finanzen ist bislang ziemlich überschaubar. Wir haben keine riesigen Datenberge, aus denen sich das typische ADHS-Finanzverhalten herauslesen ließe. Tatsächlich haben wir nicht einmal Grund zu der Annahme, dass es dieses eine typische Verhalten überhaupt gibt.

Ein paar interessante Hinweise gibt es trotzdem.

Finanzielle Entscheidungen können schwerer fallen

Bangma und Kolleg:innen untersuchten 2019 insgesamt 45 Erwachsene mit ADHS und 51 Personen ohne ADHS. Neben Selbstauskünften bearbeiteten die Teilnehmenden standardisierte Aufgaben zu finanziellen Entscheidungen.

Die ADHS-Gruppe berichtete im Durchschnitt von einer schwierigeren finanziellen Situation. In den Tests erzielte sie niedrigere Werte beim Verstehen von Bankinformationen, beim Einschätzen finanzieller Probleme und bei Entscheidungen mit zukünftigen Folgen. Auch Impulskäufe sowie spontane oder vermeidende Entscheidungsstile wurden häufiger berichtet.

Das klingt ziemlich deutlich. Und relevant ist es auch.

Trotzdem sprechen wir von einer kleinen Studie mit 96 Personen. Sie zeigt Unterschiede zwischen den Gruppen, erklärt aber nicht, wodurch diese im Einzelnen entstanden sind, und sagt nicht voraus, wie ein bestimmter Mensch mit ADHS mit Geld umgeht.

Auch ohne formale Diagnose können ADHS-Symptome eine Rolle spielen

Ein Jahr später untersuchten Bangma und Kolleg:innen das Thema erneut. Dieses Mal nahmen 1.292 Erwachsene zwischen 18 und 93 Jahren teil. Das klingt irgendwie schon deutlich aussagekräftiger.

Allerdings wurden die Teilnehmenden nicht klinisch diagnostiziert. Das Forschungsteam bildete Gruppen anhand selbst berichteter ADHS-Symptome.

Teilnehmende mit aktuellen ADHS-Symptomen berichteten häufiger von Impulskäufen, spontanen Entscheidungen und der Tendenz, finanzielle Entscheidungen zu vermeiden. Außerdem gaben sie seltener an, Geld zu sparen.

Das stützt die Vermutung, dass ADHS-Symptome bei finanziellen Entscheidungen eine Rolle spielen können. Es beweist aber nicht, dass ADHS allein für die Unterschiede verantwortlich ist. Kurz gesagt: größere Stichprobe, interessanter Zusammenhang, aber noch immer kein „ADHS heißt automatisch: schlecht mit Geld“.

Heute ist heute und später ist später

Wenn wir die Wahl haben, heute 500 Euro oder in drei Monaten 700 Euro zu bekommen, sind die 700 Euro rechnerisch die bessere Wahl. Trotzdem können sich die 500 Euro heute wertvoller anfühlen. Sie sind jetzt da. Die 700 Euro existieren einzig und allein als freundliches Versprechen an unser zukünftiges Ich.

Dieses Phänomen nennt sich „Delay Discounting“. Eine Meta-Analyse von Marx und Kolleg:innen aus dem Jahr 2021 zeigte bei ADHS insgesamt eine stärkere Tendenz, kleinere sofortige Belohnungen größeren späteren vorzuziehen. Wie deutlich der Unterschied ausfiel, hing allerdings von der Aufgabe und der untersuchten Gruppe ab.

Auf Geldfragen übertragen könnte das erklären, warum ein Kauf heute verlockend wirkt, während die Vorteile des Sparens eher blass bleiben. Die Betonung liegt auf „könnte“: Einkommen, Stress, Gewohnheiten, psychische Belastungen und ausgeklügelte Verkaufsmechanismen mischen ebenfalls kräftig mit.

Aber der Befund liefert einen wichtigen Hinweis: Vielleicht liegt das Problem nicht darin, dass uns die Zukunft egal ist. Vielleicht ist sie im entscheidenden Moment einfach nicht laut, bunt oder spannend genug.

Was diese Studien nicht sagen

Spätestens jetzt wäre es verlockend, eine wunderbar schlüssige Geschichte zu bauen: ADHS beeinflusst die exekutiven Funktionen, spätere Belohnungen wirken weniger attraktiv. Also kommt es zu Impulskäufen, ungeöffneten Rechnungen und fehlenden Rücklagen. Fall gelöst.

Nur leider ist Wissenschaft selten so hübsch aufgeräumt.

Finanzielle Situationen entstehen nicht im luftleeren Raum. Einkommen, Wohnkosten, Bildung, Erkrankungen, Sorgearbeit, Lebensereignisse, Diskriminierung und der Zugang zu Unterstützung können ebenfalls entscheidend sein.

Außerdem untersuchen die vorhandenen Studien bestimmte Gruppen mit bestimmten Methoden zu einem bestimmten Zeitpunkt. Daraus entsteht kein repräsentatives Bild aller Menschen mit ADHS. Und schon gar kein Bauplan für das perfekte ADHS-Finanzsystem.

Was wir bekommen, sind Hinweise. Immerhin! Wir sollten sie nicht zu Antworten aufblasen, die sie noch gar nicht geben können. Aber sie helfen uns, bessere Fragen zu stellen.

Warum Wissen allein leider nicht reicht

Man kann wissen, dass eine Rechnung bezahlt werden muss, und sie trotzdem nicht öffnen. Man kann den Zinseszinseffekt erklären und die eigene Altersvorsorge jahrelang vertagen. Man kann sogar den perfekten Finanzplan bauen, ihn nach einer stressigen Woche aber einfach vergessen und nicht mehr verfolgen.

Das Wissen ist meistens da. Nur kommt es nicht immer dort an, wo wir es gerade brauchen.

Der Psychologe Russell Barkley beschreibt ADHS deshalb nicht nur als ein Problem des Wissens, sondern vor allem der Umsetzung: Vorhandenes Wissen lässt sich am entscheidenden Ort und im entscheidenden Moment nicht immer zuverlässig in eine Handlung übersetzen. Diese Lücke wird häufig als „Performance Deficit“ bezeichnet.

Wenn wir es längst wissen und trotzdem regelmäßig an derselben Stelle hängen bleiben, brauchen wir möglicherweise etwas anderes: eine Erinnerung von außen, Entlastung bei Entscheidungen, einen sichtbaren nächsten Schritt oder ein System, das uns einen Teil der Ausführung abnimmt.

Die Frage lautet also nicht nur:

Weiß ich, was finanziell sinnvoll ist?

Sondern auch:

Weiß ich, wie ich den nächsten sinnvollen Schritt gehe?

Wir wissen längst noch nicht genug

Vor allem wissen wir bisher wenig darüber,

  • wie sich finanzielle Schwierigkeiten über verschiedene Lebensphasen entwickeln,
  • welche Rolle Einkommen, Geschlecht, Alter und zusätzliche Belastungen spielen,
  • wie gut sich die Ergebnisse auf Menschen in Deutschland und Europa übertragen lassen,
  • welchen Einfluss digitale Kaufumgebungen, Ratenzahlungen und Finanz-Apps haben,
  • und welche Hilfen nicht nur zwei motivierte Wochen, sondern auch lange, schlechte Phasen überstehen.

Gerade der letzte Punkt interessiert uns im CashLab besonders. Denn ein System, das nur funktioniert, solange wir ausgeschlafen, motiviert und ungestört sind, ist zwar nett. Nur leider keine überzeugende Lösung für unseren Alltag.

Deshalb trennen wir drei Ebenen:

Forschungsbefund: Was wurde tatsächlich untersucht?

Unsere Einordnung: Was könnte das für Geldthemen bedeuten?

Praktischer Versuch: Welche kleine Veränderung können wir ausprobieren?

Ein praktischer Versuch ist kein wissenschaftlich geprüftes ADHS-Rezept. Er darf trotzdem nützlich sein. Wichtig ist, dass wir ehrlich unterscheiden zwischen dem, was wir wissen, dem, was wir ableiten, und dem, was wir gerade herauszufinden versuchen.

ADHCash-Merksatz

Auch wenn Forschung erklären kann, warum bestimmte Geldmuster bei ADHS häufiger vorkommen, entscheidet sie noch lange nicht darüber, was das über mich oder meine finanzielle Zukunft aussagt.

Was wir daraus für den Alltag ableiten können

Aus dem bisherigen Wissensstand ergibt sich leider noch kein „perfektes ADHS-Finanzsystem“. Das wäre ja auch zu schön.

Trotzdem können wir ein paar gute Fragen ableiten:

Verlangt die Lösung meines Geldproblems, dass ich ständig selbst daran denke? Dann könnte eine Erinnerung von außen oder eine automatische Ausführung helfen.

Muss ich in Geldfragen zu viele kleine Entscheidungen treffen? Dann lässt sich vielleicht ein Teil davon einmalig vorentscheiden.

Ist die wichtige Information genau dann unsichtbar, wenn ich sie brauche? Dann sollte sie näher an den Moment rücken, in dem ich handeln möchte.

Bricht das System zusammen, sobald ich eine schlechte Woche habe? Dann braucht es vielleicht keinen größeren Disziplinappell, sondern einen leichteren Wiedereinstieg.

Diese Fragen passen nicht für immer und alle. Und sie bieten keine fertige Lösung. Aber sie verändern den Blickwinkel: Wir schauen nicht nur darauf, was wir vermeintlich falsch machen, sondern auch darauf, was das System von uns verlangt und ob das im echten Leben realistisch ist.

Soforthilfe in nur 10 Minuten

Such Dir eine Geldsituation aus, in der es regelmäßig schwierig wird: die ungeöffnete Rechnung, der Blick auf den Kontostand, der Impulskauf oder der Kampf mit irgendwelchen Steuerformularen.

Schreib Dir drei kurze Sätze auf:

Jedes Mal passiert davor …

Den roten Faden verliere ich immer dann, wenn …

Eine sinnvolle kleine Hilfe von außen könnte sein …

Vielleicht ist nicht das Bezahlen der Rechnung schwierig, sondern das Öffnen des Briefes. Oder Du könntest den Kontostand prüfen, hast aber Angst vor dem, was Du dort möglicherweise siehst.

Du musst das Problem heute nicht lösen. Es reicht, den Graben genauer zu betrachten: Hängt er mit Vermeidung zusammen? Mit einem unsicheren Zeit- oder Zahlengefühl? Oder hast Du Dich schon viel zu oft auf dem Weg verzettelt?

Häufige Fragen

Bedeutet eine ADHS-Diagnose automatisch finanzielle Probleme?

Nein. Die Studien zeigen Zusammenhänge zwischen Gruppen, sagen aber nicht voraus, wie ein einzelner Mensch mit Geld umgeht. Einkommen, Lebenssituation, Erfahrungen und vorhandene oder fehlende Unterstützung spielen ebenfalls eine Rolle.

Ich neige zu Impulskäufen. Ist das ein ADHS-Symptom?

Das lässt sich daraus allein nicht ableiten. Impulskäufe kommen auch ohne ADHS vor. Bei ADHS können Impulsivität und die stärkere Gewichtung unmittelbarer Belohnungen eine Rolle spielen. Ein einzelnes Verhalten belegt aber weder seine Ursache noch eine Diagnose.

Sind die Tipps von ADHCash wissenschaftlich bewiesen?

Nicht direkt. Wir nutzen Forschungsbefunde und entwickeln daraus mögliche Erklärungen und praktische Versuche. Diese sind keine wissenschaftlich geprüften ADHS-Rezepte.

Ist ADHS nur eine Ausrede für leichtsinniges Verhalten?

Ach, das wäre schön! Aber ADHS ist keine Ausrede. Es kann erklären helfen, warum bestimmte Situationen schwieriger sind. Verantwortung kann auch bedeuten, Risiken zu erkennen und passende Unterstützung oder Strukturen zu nutzen.

Was ist, wenn mir das Wasser bis zum Hals steht?

Bei akuter Überschuldung, existenziellen Zahlungsproblemen oder einer psychischen Krise geraten wir mit unserem Angebot an unsere Grenzen. Dann sind anerkannte Schuldnerberatungen, medizinische oder psychotherapeutische Hilfsangebote und andere zuständige Fachstellen die besseren Anlaufstellen.

Quellen und weiterführende Hinweise

Bangma und Kolleg:innen (2019): Finanzielle Entscheidungen bei 45 Erwachsenen mit ADHS und 51 Personen einer Kontrollgruppe. PubMed · DOI

Bangma und Kolleg:innen (2020): Community-Stichprobe mit 1.292 Erwachsenen zu selbst berichteten ADHS-Symptomen, Impulskäufen, Entscheidungsstilen und Sparverhalten. PubMed · Volltext · DOI

Marx und Kolleg:innen (2021): Meta-Analyse zur Entscheidung zwischen kleineren sofortigen und größeren späteren Belohnungen bei ADHS. DOI

Dieser Beitrag ist eine redaktionelle Einordnung des bisherigen Forschungsstands. Er ersetzt keine individuelle Finanzberatung, Schuldnerberatung, medizinische Diagnostik oder Behandlung.

Und jetzt?

Es gibt weder eine abschließende Erklärung noch ein wissenschaftlich geprüftes ADHS-Finanzsystem. Und schon gar nicht „den einen genialen Trick“, mit dem ab morgen sämtliche Rechnungen geöffnet, Rücklagen gebildet und Altersvorsorgeentscheidungen getroffen werden.

Aber wir haben begonnen, genauer auf die Stellen zu schauen, an denen es schwierig wird. Das ist nicht sonderlich spektakulär. Aber es ist ein Anfang. Und ziemlich nützlich.

Genau darum geht es bei ADHCash: Wir wollen unser Verhalten untersuchen, Ideen ausprobieren und mit Dir teilen, was wir dabei entdecken.

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